suchmaschinenoptimierung

SEO Grundlagen – Einführung in die Suchmaschinenoptimierung

Was ist SEO?

Das Kürzel SEO steht für Search Engine Optimization, was übersetzt so viel wie Suchmaschinenoptimierung bedeutet.

Der Begriff ist neben der Suchmaschinenwerbung (PPC) der zweite Bestandteil des Suchmaschinenmarketings (SEM). sem-bedeutung

Bei SEO handelt es sich um Platzierungen in den Suchergebnislisten, die aufgrund der Algorithmen von Suchmaschinen entstehen.

Generell wird dabei sichergestellt, dass eine Webseite möglichst gut auffindbar ist. Und da die meisten Anfragen heutzutage über Google gestellt werden, geht es bei einer professionellen Optimierung eben darum, die Kriterien dieses Unternehmens für hohe Rankings zu erfüllen.

Konkret wird das etwa dadurch erreicht, dass bestimmte Keywords in den Text eingestreut werden.

Außerdem gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, einfacher gefunden werden zu können.
Beispielsweise erkennt Google ebenso, ob die Texte schön geschrieben sind oder ob die Informationen übersichtlich präsentiert werden.

SEO Grundlagen

Es gibt viele verschiedene Faktoren, die Google beim Ranking von Webseiten berücksichtigt.

Die drei wichtigsten sind:

1. Der technische Aufbau der Seite (technisches SEO)

2. Die Optimierung des Inhaltes auf bestimmte Keywords (Onpage-SEO, Content SEO)

3. Die Anzahl der Links, die von anderen Seiten auf unsere verweisen (Offpage-SEO, Linkaufbau)

Der Algorithmus von Google arbeitet aber noch deutlich komplizierter. Er erfasst noch viele weitere Faktoren und lässt sie in die Bewertung mit einfließen.

Nur um ein paar Beispiele zu nennen: das Alter der Domain, die Regelmäßigkeit der Posts oder die Geschwindigkeit des Servers.

Grob lässt sich die Suchmaschinenoptimierung also in diese drei Elemente untergliedern:

1.Technisches SEO

2.On-page SEO / On-site SEO / (Inhalt, Texte auf der Webseite)

3.Off-page SEO / Off-site SEO / (Backlinks, Links von anderen relevanten Seiten)

 

Die wichtigsten Elemente der SEO

Technisches SEO:

Meist werden Onpage SEO und technisches SEO unter einen Kamm geschert. Dies ist grundsätzlich nicht verkehrt, dennoch ist es aber besser, beides zu trennen.

Ich beginne immer mit dem technischen SEO. Hierdurch wird sichergestellt, dass Google die Seite mit dem Algorithmus indexiert und somit die On-Page-SEO-Elemente korrekt interpretiert werden können.

Daher lässt sich das technische SEO eher als das Fundament betrachten, auf dem man dann das Onpage-SEO aufbaut. Erst danach sollte man mit dem Linkbuilding beginnen.

Übrigens gibt es zahlreiche Google SEO Tools, die Auskunft darüber geben, wie hoch die jeweilige Seite vom Algorithmus eingestuft wird.

Möchte man etwa prüfen, wie schnell die Verbindung ist, kann man dieses Programm verwenden: https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/

Dieses Tool informiert neben der Geschwindigkeit auch noch über die Qualität des Aufbaus der Webseite oder wie gut sie auf mobilen Endgeräten angezeigt werden kann. Letzteres ist inzwischen eine Grundvoraussetzung für eine gute Seite.

Immerhin surfen die meisten heutzutage nicht mehr am PC, sondern über das Smartphone.

Ob deine Seite wirklich mobile friendly ist, findest außerdem auch über dieses Tool heraus:

https://www.google.com/webmasters/tools/mobile-friendly

 

Onpage (Content) SEO:

Beim Opage SEO bzw. Onsite SEO geht es um die Optimierung der Inhalte auf der Seite. Dabei müssen folgende Aspekte beachtet werden:

1: Primary keyword

2: Titel der Webseite

3: Website URL

4: Headings: H1,H2

5: Meta Beschreibung

6: Bilder Titel, Alt Text (Bilder SEO)

7: Der Inhalt selbst (Absätze, Ziffern, Text) 

 

Off-Page SEO:

Das Off-Page SEO, auch Off-Site-SEO genannt, bezieht sich auf alle Faktoren, die nicht direkt auf der Webseite zu finden sind, aber dennoch eine Rolle für deren Ranking spielen. Hierunter fallen die folgenden Elemente:

– Wie viele Backlinks verweisen auf unsere Seite?

– Wie hoch werden diese Seiten von Google gerankt?

– Welcher Anchor-Text steht in dem Backlink?

 

Generell spielt bei den Backlinks die Häufigkeit eine übergeordnete Rolle.

Je mehr Quellen auf unsere Seite verlinken, desto weiter vorne wird sie auf Google angezeigt.

Festzustellen, wie stark oder schwach die Seite mit dem Backlink eingestuft wird, ist dagegen schon etwas komplizierter. Zum Glück gibt es aber auch hierfür passende Tools. Eines davon nennt sich MOZBar.
Es lässt sich direkt im Browser installieren und schon kannst du die Domain Authority, die Page Authority (DA/PA) und die Anzahl der Backlinks für deine Seite möglichst einfach im Blick behalten.

Du möchtest weitere Infos zum Thema DA/PA? Folge einfach diesen Links:

https://de.onpage.org/wiki/Domain_Authority

https://de.onpage.org/wiki/PageRank

 

Google Ranking

Um die endgültige Platzierung festzulegen, berücksichtigen Google und die meisten anderen Suchmaschinen weit über 100 verschiedene Faktoren.

Leider lassen sich die Unternehmen dabei ungern in die Karten blick. Dadurch sind die genauen Regeln, wonach die Algorithmen arbeiten, streng geheim. Programme, die zumindest etwas mehr Einblick in die Denkweise der Suchmaschinen geben, gibt es dennoch.

Hierunter fällt etwa Google Search Console, das gratis verwendet werden kann. Mit dieser Software lassen sich beispielsweise die letzten 90 Tage genauer analysieren. Und es wird etwa angezeigt, welche Keywords in diesem Zeitraum besonders häufig über die Suchmaschine eingegeben wurden und damit von Relevanz sind.

Google Algorithmus Updates:

Einer der Gründe, weswegen noch niemand die Denkweise des Google-Algorithmus herausgefunden hat, ist, weil er ständig weiterentwickelt wird. So gibt es seit 2000 regelmäßig Updates.

Die wichtigsten der letzten fünf Jahre waren:

– 23. Februar 2016: Adword-Shakeup

Fortan werden Anzeigen auf der rechten Seite ignoriert. Auch können oberhalb der organischen Ebene nur noch vier Anzeigen stehen.

– 26. Oktober 2015: Rankbrain

Damals gab Google bekannt, dass der Algorithmus in Zukunt nicht mehr nach festem Programmcode arbeitete, sondern selbstlernend funktioniert. Die Software ist seitdem imstande, sich eigentständig weiterzuentwickeln.

– 22. April 2015: Mobile Update (Mobilegeddon)

An diesem Tag verkündete Google, dass Webseiten dann bevorzugt behandelt würden, sofern sie für mobile Anwendungen optimiert sind.

– 6. August 2014: HTTPS/SSL Update

Von nun an spielte auch die SSL-Verschlüsselung eine Rolle. Sollte keine vorhanden sein, hat das einen leicht negativen Einfluss auf das Ranking. Allerdings setzte Google das nur schlecht um, weswegen die Auswirkungen widersprüchlich wahrgenommen wurden.

– 20. August 2013: Hummingbird

Dieses Update enthielt eine semantische Suche (semantic Search) und den Operation Knowledge Graph.

– 24. April 2012: Penguin (Pingvin)

Ab diesem Tag werden Seiten bestraft, auf die per Backlink von „schlechten“ Webseiten verwiesen wird. Gerade in der Anfangsphase wurde dieses Update daher auch „Webspam Update“ genannt. Penguin bezieht sich hauptsächlich auf den Bereich Off-Page-Suchmaschinenoptimierung.

– 23. Februar 2011 Panda

Nach diesem Update wurden Seiten bestraft, die sich zu sehr an Keywords orientierten. Wer seine Texte einfach nur mit Keywords vollstopft und dabei die Lesbarkeit und Sinnhaftigkeit außer Augen lässt, muss nun mit Abstufungen rechnen. Dieses Update war eines der wichtigsten. Ihm sollten 20 weitere ähnliche folgen. Panda bezieht sich übrigens auf den Bereich On-Seite-Content-Suchmaschinen-Optimierung.

 

SEO Tipps 2017

 

Einen der besten Ratschläge für richtiges Marketing kam von Noah Kaga, dem Gründer von AppSumo. Er sagte:

„Mache einfach das exzessiv, was funktioniert.“

Das Problem ist nur: Wie weiß man, was funktioniert, wo es doch so viele Infos zu dem Thema gibt, die sich teils sogar widersprechen oder überhaupt bloß verwirrend sind?

Hier zeige ich dir zahlreiche wirksame SEO Techniken (und noch dazu eine Bonus-Strategie, die nicht im Post steht) und wie du sie umsetzt. Los geht’s!

Die SEO Checkliste:

1. Passender  Titel und Beschreibungstags über Adwords Werbung identifizieren

Zunächst siehst du dir die Adwords Werbungen genauer an und suchst so nach einem Keyword, das in deinem Feld relevant ist (es muss nicht genau dasselbe sein, sollte deinem allerdings ähneln).
Sobald du ein Keyword gefunden hast, nutzt du es bei Posts als Titel oder zur Beschreibung. Verwende dabei nur die Begriffe, die interessant und überzeugend klingen.

2.Content Listen

Finde 8 bis 12 Probleme heraus, die deine Leser beschäftigen. Wenn du beispielsweise einen Fitnessblog betreibst, könnte das etwa „wie nehme ich am Bauch ab?“ oder „wie werde ich ein schnellerer Läufer?“ sein.

Suche dann sowohl auf fremden als auch auf deiner Seite gezielt nach Tipps, die als Lösung dienen.
Füge dann unter jedem Kapitel einen Link zur jeweiligen Seite ein.
Dann benachrichtigst du die Betreiber dieser Webseiten noch darüber.
Normalerweise erhält man darauf eine positive Reaktion, da die Leute eben froh sind, dass ihre Inhalte geteilt werden und sie damit auch im Ansehen ihrer Follower steigen.

3.Verlinke auf Top Sites

Verlinke in jedem Beitrag auf mindestens drei hochwertige Seiten, die dasselbe Thema haben wie du. Das signalisiert an Google, dass deine Homepage ein „Hilltop Hub“ ist
(was genau das ist, erfahrt ihr übrigens unter: http://en.wikipedia.org/wiki/Hilltop_algorithm).

4. Booste Content, der den 2. oder 3. Platz erreicht

Nutze Google Webmaster Tools, um Keywords herauszufinden, bei denen deine Homepage auf der zweiten oder dritten Seite steht.
Dies sind Keywords, mit einer durchschnittlichen Position von 11 bis 30.
Identifiziere Beiträge auf deiner Seite, die oft geklickt werden, indem du den Top Pages Tab von Open Site Explorer verwendest.

Verlinke diese Seiten dann intern mit anderen Unterseiten, die nicht so viel Traffic verursachen.
Diese Methode nennt sich Link Juice verteilung

5. Verfasse kurze Blog Posts als YouTube Beschreibungen

Fertige für deine YouTube Videos Beschreibungen an, die mindestens 200 Wörter umfassen. Dadurch werden sie ein höheres Ranking bei der Suche nach dem entsprechenden Zielkeyword erhalten und auch öfter als themenverwandte Videos angezeigt. Hierbei gilt es darauf zu achten, das Keyword zwei bis drei mal zu integrieren. (Youtube SEO)

6. Die Skyscraper Technique

Die Skyscraper Technique von Brian Dean ist ein besonders nützlicher Tipp, der oft sogar den Traffic verdoppelt – und das in nur einigen Wochen.

skyscrapers-technikHierfür sind drei Schritte nötig:

1. Finde Seiten aus deiner Nische, die gut laufen und viele Klicks bekommen. Ob sie tatsächlich hoch ranken, erfährst du über Tools wie ahrefsOpen Site Explorer oder Majestsic SEO.

2. Übernehme den Content und setze noch etwas oben drauf(das ist übrigens der Grund, warum die Technik „Skysraper“ (Hochhaus) heißt).
Dies machst du etwa, indem du die Inhalte vertiefst.

Steht dort beispielsweise „es gibt etliche Faktoren, die Google für ein Ranking berücksichtigt“, fügst du noch eine Liste hinzu und zählst dort alle Elemente auf.
Und sollten die Posts schon überholt sein, ersetzt du die veralteten Infos mit neuen.

3. Mache die Welt auf deine Seite aufmerksam. Einfach willkürlich Emails zu versenden, ist natürlich keine gute Idee. Stattdessen gehst du systematisch vor.
Dabei kontaktierst du einfach Leute, die auf die Top-Seite, die du übertreffen möchtest, verlinken und schreibst ihnen etwa folgende Nachricht:

Hallo [Name],

Ich habe nach Artikeln über [Thema] gesucht und diesen Beitrag gefunden: [URL].

Mir ist aufgefallen, dass du auf diesen Inhalt verlinkt hast.

Hiermit möchte ich dir mitteilen, dass auch ich über dieses Thema geschrieben habe. Mein Post ist dem von [Name und Artikel] ähnlich, liefert aber genauere Infos: [URL]

Möchtest du den auch auf deiner Seite ebenfalls verlinken?

So oder so: Ich finde deine Seite wirklich großartig!

Beste Grüße,

[Dein Name]


7. Finde über Wikipedia das passende Keyword und Ideen für Themen

Rufe Wikipedia auf und gibt ein Hauptkeyword ein.
Schau dir den Part der Webseite an, wo verwandte Keywords und Themen angezeigt werden wie etwa bei den internen Hyperlinks oder unter „siehe auch“.

seo-wiki
So bekommst du Ideen für Keywords und Themen, nach denen viel gesucht wird.

8. Veröffentliche nur Content mit mindestens 1000 Wörtern

Deine Blog Posts sollten mindestens 1000 Wörter umfassen.
Mehr als 2500 Wörter sind sogar noch besser.
Sie dir doch einfach mal besonders beliebte Artikel an, die viel geteilt werden.
So stellt du fest, dass die meisten davon mehrere 1000 Wörter lang sind.

9. Bedenke die Regel für die Priorität des ersten Links

Sollten zwei Links auf deiner Seite stehen, stelle sicher, dass der obere viele Keywords enthält (dabei handelt es sich normalerweise um die Navigation der Seite).

10. Gründe Expertenrunden, um ständig Links zu erhalten und geteilt zu werden

Sammle die Adressen der Top Blogs und Webseiten in deiner Nische.
Trage den Namen des Betreibers und Blogs sowie den Social Media Kanal als auch die Kontaktinformationen in eine Tabelle ein. Überlege dir nun ein Thema, das zu deiner Nische gehört und das jeder dieser Experten behandeln könnte.
Idealerweise sind das auch noch Themen, die deine Zielgruppe interessieren dürften.
Schreibe den Bloggern dann eine Email, die ungefähr so klingen sollte:

Hallo Martin,

Ich schreibe dir, weil ich gerade eine Expertengruppe für das Thema „ein neues Auto kaufen“ gründen möchte. Daher frage ich dich: „Was ist der wichtigste Tipp, den du jemandem geben würdest, der sich ein neues Auto kaufen möchte?“

Und da ich weiß, dass du sehr beschäftigt bist, ist eine Antwort in ca. 50 Wörtern mehr als genug.

Danke schon im Voraus!

Beste Grüße,

Manuel

Trage dann die Ergebnisse zusammen und schicke sie an alle, die teilgenommen haben.
So wissen sie, dass du weiterhin den Austausch suchst.

 

Linkbuilding

Warum sind Backlinks so wichtig?

Der Algorithmus von Google PageRank analysiert nicht nur den Inhalt der Seite. Stattdessen kommt es ebenso auf die Anzahl der Links an, die auf die Seite hinzeigen.

Die Analyse der Links ist immer noch die zuverlässigste Methode, um die Qualität einer Seite zu bestimmen.
Deswegen sind Backlinks für Google die erste Anlaufstelle, um das Ranking festzulegen.

Dank Updates wie Google Penguin, konzentriert sich Google nun auf die Qualität der Links (und nicht nur auf die Quantität).

Bevor wir uns die Strategien für Linkbuilding genauer ansehen, soll erst erklärt werden, was einen guten (oder schlechten) Link ausmacht.

Wie funktioniert das Linkbuilding?

  1. Beim Aufbauen von Backlinks passiert eines von Folgendem:
    Du baust hochwertige Links auf. Dann kannst du dich entspannt zurücklehnen und  zusehen, wie deine Seite die vordersten Plätze bei Google erlangt.
  2. Du baust schlechte Links auf. Google straft deine Seite schneller ab, als du „warum?“ fragen kannst. Sollte dem so sein, musst du solche Links überhaupt erst als wenig qualitativ entlarven.

Und das geht so:

Qualität der Seite

Schneidet die Seite, die auf dich verlinkt, beim PageRank besonders gut ab?
Dann hat dieser Link einen enorm positiven Einfluss auf deine Rankings.

Tatsächlich weiß ich aus vielen Jahren Erfahrung, dass die Qualität der Seite, die auf deine verlinkt, eine größere Rolle spielt als die meisten anderen Faktoren.

Dies ist, weil solche „guten“ Seiten auch auf deine abfärben und damit das PageRank verbessern.

Wie kannst du die PA/DA Werte deiner Seite in Erfahrung bringen?

Ich nutze hierfür Mozbar. Daneben gibt es jedoch noch weitere gute Tools auf dem Markt.

Autorität der Site

Die Qualität eines Links wird zudem über die Autorität der gesamten Seite festgelegt. Normalerweise hat ein Link von einer dominierenden Seite wie spiegel.de einen viel größeren Effekt wie ein Link von einem unbekannten Blogger.

Solche Links sind allerdings schwer zu bekommen, dafür den Aufwand aber auch wert.

Verwandtschaft der Themen

Für die Bewertung der Links spielt die Autorität der Site eine Rolle.
Darüber hinaus ist auch die Relevanz ein weiterer wichtiger Faktor.
Betreibst du etwa eine Website über die Paleo Diät und du erhältst nun eine Verlinkung von einer autoritativen Site, die allerdings von Fahrrädern handelt, stellt sich die Frage:

Zählt dieser Link ebenfalls?

Glaubt man einem Interview eine ehemaligen Mitarbeiters, ist das nicht so:

„…früher war jeder Link von einer Site mit hohem PageRank goldwert. Heute zählt eher, wie relevant das Thema der Site für das Thema deines Contents ist. Daher ist die Relevanz das neue PageRank.“

Gerade deswegen solltest du nur Links von solchen Sites anstreben, deren Thema mit deinem verwandt ist.

Position des Links auf einer Seite

Hast du deinen Link in Content eingebettet? Oder hast du ihn im Footer der Seite platziert?

Wie sich herausgestellt hat, ist die Position auf jeden Fall von Bedeutung. Es verhält sich nämlich so, dass Links, die im Footer versteckt werden, nicht mal ansatzweise so viel wert sind als die, die zentriert im Content untergebracht werden.

Wer hat den Link platziert?

Egal, wo dein Link auf einer Seite auftaucht, solltest du dich immer fragen:

Hat den jemand platziert, weil er denkt, dass deine Site spitze ist?

Trifft das zu, dann nennt man das „editorial Link“.

Oder hast du dich auf der Site registriert und den Link selbst eingefügt?

Dann ist das natürlich kein editorial Link.

Wie du vielleicht schon ahnst, bewertet Google editorial Links tatsächlich als viel hochwertiger als selbstständig gesetzte.

Hier ein Zitat von dem Unternehmen:

„… Links zu erschaffen, die nicht editorial sind oder vom Betreiber der Site ausgeführt wurden – auch bekannt als unnatürliche Links, kann als Verstoß gegen unsere Richtlinien betrachtet werden.“

Link Anchor

Anchor Text ist der Abschnitt eines Links, den man anklicken kann und der auf anderen Content hinweist.

Wie sich ergeben hat, ist der Anchor Text ein Faktor, der für die Bewertung durch Google eine Rolle spielt.

Verweist beispielsweise jemand auf deine Seite und beschriftet den Link mit „Autowachs“,
erkennt Google den Anchor Text und denkt sich:


„Hm, diese Seite hat den Anchor Text „Autowachs“ verwendet“.

 

Folglich muss die Seite, auf die der Link zeigt, von diesem Thema handeln.

Offensichtlich wurde, wie das bei SEO eben häufig der Fall ist, das Keyword-Stuffing bei Anchor Texten häufig missbraucht. Heutzutage fällt der Aufbau zahlreicher Anchor Texte, die das Keyword der jeweiligen Seite anführen, allerdings unter Spam.

Arten von Anchor Text

Komplett übereinstimmend

Der Anchor Text wird komplett übereinstimmend genannt, sofern er das Hauptkeyword der Zielseite enthält. Dies wäre etwa bei „link building“ der Fall, wenn sich die jeweilige Seite eben mit diesem Thema beschäftigt.

Teils übereinstimmend

So wird Anchor Text genannt, der Variationen des Keywords enthält. Beispielsweise „Link Building Strategien“ auf einer Seite, die das Thema „Link Building“ behandelt.

Marken

Hierbei werden Markennamen als Anchor Text eingesetzt wie etwa „Moz“, das auf einen Artikel von Moz Blog verlinkt.

Nackter Link

Ein Link, der als URL dargestellt wird wie etwa www.zeit.de.

Allgemein

Unter diesen Begriff fallen Anchor Texte, die allgemein gehalten sind wie beispielsweise „klicke hier“.

Bilder

Immer wenn ein Bild verlinkt wird, verwendet Google den Text der Alt Beschreibung als Anchor Text.

Linkbuilding Massnahmen

Beim Erstellen von SEO-freundlichen Anchor Texten gilt es, Folgendes zu beachten:

– Prägnante Formulierung

– Themenverwandt mit der Seite, auf die verlinkt wird

– Kein Keyword Stuffing, geringe Dichte der Keywords

– keinen allgemeinen Link verwenden

Normalerweise hat man selbst aber keine Macht darüber, welchen Anchor Text die Site verwendet, um auf deinen Content zu verlinken. Diese Tipps sollen daher eher den Betreibern einer Website helfen, Anchor Text richtig einzusetzen.

Link Co-Zitate

Der Begriff Co-Zitate bezeichnet die Wörter und Sätze, die um den Link herum erscheinen.

Google verwendet Co-Zitate meist als „Baby Anchor Text“.

Dies ergibt vor allem dann Sinn, bedenkt man Folgendes:

Der Text, der um deinen Link herum platziert ist, gibt Hinweise darauf, worum es auf deiner Seite geht. Warum also sollte Google diesen Text nicht mit in Betrachtung ziehen?

Nofollow vs. Dofollow

Fügst du einem Link rel=“nofollow“ als Tag hinzu, signalisierst du den Suchmaschinen, dass sie ihn ignorieren sollen.

Offensichtlich liegt es in deinem Interesse, möglichst viele „Dofollow“ Links zu erschaffen.

Da du jetzt erfahren hast, wie du die Qualität eines Links einschätzen kannst, ist es an der Zeit, mit dem Link Building zu beginnen.

Wie du mit Content-Marketing erstklassige Links bekommst

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Content is Key – und nur durch gute Inhalte bekommst du erstklassige Backlinks.
Nur hat das einen Haken: Bloß spitzenmäßige Beiträge zu veröffentlichen, beschwert dir keine Links.

Wie sich gezeigt hat, eignen sich bestimmte Arten von Content am besten, um Link Building zu betreiben. Diese Vier Typen von Inhalten generieren die meisten Links:

Nummer 1Visuelle Medien

Visuelle Medien sind:


Warum sie funktionieren:

Auf solche Medien kann man besonders einfach verlinken. Wenn du auf deiner Site beispielsweise einen Charteinfügst, erhältst du jedes Mal einen Link, sollte jemand das Bild auf seiner Site teilen. Diese Relation ist im Vergleich zu textbasierten Inhalten deutlich einfacher her zu stellen.

Nummer 2: Listen Posts

Was man darunter versteht:

Eine Liste an Tipps, Techniken, Gründen, Mythen, oder über irgendein anderes Thema.
Beispiele wären etwa die 10 schnellsten Autos der Welt oder die 10 erfolgreichsten Musiker aller Zeiten.

Warum das funktioniert:

In Listen wird besonders viel Inhalt mitgeteilt, der durch diese Aufbereitungsform aber dennoch leicht verständlich bleibt.

Nummer 3: Neue Forschung und Daten

Was man darunter versteht:

Content, der neue Erkenntnisse aus industriellen Studien, Befragungen oder neuer Forschung enthält.

Warum das funktioniert:

Auf Statistiken und Daten wollen viele Betreiber von Sites verlinken. Und werden dabei deine Angaben zitiert, erhältst du einen Backlink.
Bei dieser Methode summieren diese sich übrigens besonders schnell.


Nummer 4:
 Tiefgehender Content, der den Kern einer Sache durchleuchtet.

Was man darunter versteht:

Ein Text, der ein bestimmtes Thema möglichst genau und detailreich beschreibt.

Warum das funktioniert:

Diese ultimativen Ratgeber liefern den Lesern ein größtmögliches Maß an Informationen.
Macht man hier alles richtig, ist der Text für ein bestimmtes Thema die wichtigste Quelle für das ganze WWW.

Wie man per Mail Link Building betreibt

Wenn du White Hat Links aufbauen möchtest, solltest du Emails schreiben.
Die Frage ist nur: Wie spricht man Blogger und Journalisten an, ohne gleich im Spam-Ordner zu landen?
Lese einfach folgenden Abschnitt, um das herauszufinden.

Finde „Likely Linker“

Wie es der Name bereits verrät, werden hierunter Personen verstanden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dich verlinken. Aber wie identifiziert man solche Leute?
Am besten suchst du auf Google nach deinem Zielkeyword.
Kopiere nun die als erste angezeigte URL in ein Analyse Tool wie Open Site Explorer.
Finde dann die Mailadresse des Betreibers heraus.

Ein Tipp am Rande: Das Kontakt-Formular ist hierfür nicht geeignet, da so gestellte Anfragen meist unbeantwortet bleiben.

Stattdessen gehst du so vor:

Verwende Hunter.io. Diese Software ist das perfekte Tool, um kleinere Sites und Blogs, die nur von einer Person betrieben werden, zu kontaktieren.
Hierzu gibst du einfach die URL in die Maske ein.

Oder VoilaNorbert

Hierbei wird keine URL benötigt, sondern gibt man den Namen und die Domain ein.

Darüber hinaus kannst du auch Google oder Linkedin verwenden.

Dann sendest du der jeweiligen Person eine Mail.
Dafür kannst du einfach ein Skript verwenden, damit du dir nicht immer wieder einen neuen Text ausdenken musst.
Unter keinen Umständen sollte die Mail aber geskriptet klingen, da das eben wenig persönlich rüber kommt.
Ein Beispieltext wäre etwa:

Guten Tag,

Gerade habe ich nach einem guten Artikel über [Thema] gesucht und habe dabei deinen Beitrag [Artikelname] gefunden. Du hast das Thema wirklich hervorragend getroffen. Besonders gefallen hat mir […] Vor Kurzem habe ich einen Post zu [dein Thema] verfasst: URL

Und da mein Beitrag auch unter dein Expertengebiet fällt, dachte ich, dass er dir gefallen würde. Mein Ratgeber könnte außerdem weitere Infos zu deiner Seite hinzufügen.

Auf jeden Fall: Großartige Arbeit! Ich finde deine Seite echt klasse!

Würde mich freuen, von dir zu hören.

Beste Grüße,

[Dein Name]

Erhalte Bonus Links mit umgekehrter Bildsuche

Du veröffentlichst visuelle Medien wie Infografiken oder Charts? Ist dem so, dann gibt es bestimmte einige Sites, die deine Bilder verwenden, ohne deren Herkunft ausreichend  anzugeben.

Reagiere nun aber nicht über. Stattdessen solltest du dich freuen. Schließlich kannst du das meist mit einer freundlichen Email ändern und daraus eine Gelegenheit für einen Backlink machen.

Dies lässt sich etwa über die Reverse Image Search über Google durchführen.

Mit Link Reclamation schnell an Links kommen

Immer wenn jemand deine Marke in einem Artikel nennt, verlinkt er auch auf deine Seite?
Falsch!
Das sollte die Person zwar, macht sie aber nicht jedes Mal.
Größtenteils kann man das jedoch mit einer kurzen Mitteilung ändern.
Doch wie findet man solche Seiten?
Google alerts ist eine der Möglichkeiten.
Dort gibst du deinen Namen oder deine speziellen Begriffe ein. Dann erhältst du eine Benachrichtigung, sofern diese auf einer anderen Seite verwendet werden.
Nun schickst du dem jeweiligen Webmaster eine Mail und einen Link, den er als Hyperlink einfügen soll.

Links auf die gesamte Site verteilen

Einer der am meisten verbreitetsten Fehler, den Link Builder begehen, betrifft die Art des Links. So lassen viele alle Links auf ihre Homepage verweisen. Dies sieht besonders dann unnatürlich aus, sofern die Site sehr viele unterschiedliche Seiten hat.

Beim Sammeln von Backlinks solltest du neben der Hauptseite also auch auf Unterseiten verlinken. Aber wenn du schon viele Backlinks für die Hauptseite gesammelt hast, dann musst du von dort interne Links setzen, damit der Link Juice gut verteilt wird.