SEO Grundlagen

SEO Grundlagen – Einführung in die Suchmaschinenoptimierung

Was ist SEO?

Das Kürzel SEO steht für Search Engine Optimization, was übersetzt so viel wie Suchmaschinenoptimierung bedeutet.

Der Begriff ist neben der Suchmaschinenwerbung (PPC) der zweite Bestandteil des Suchmaschinenmarketings (SEM). sem-bedeutung

Bei SEO handelt es sich um Platzierungen in den Suchergebnislisten, die aufgrund der Algorithmen von Suchmaschinen entstehen.

Generell wird dabei sichergestellt, dass eine Webseite möglichst gut auffindbar ist. Und da die meisten Anfragen heutzutage über Google gestellt werden, geht es bei einer professionellen Optimierung eben darum, die Kriterien dieses Unternehmens für hohe Rankings zu erfüllen.

Konkret wird das etwa dadurch erreicht, dass bestimmte Keywords in den Text eingestreut werden.

Außerdem gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, einfacher gefunden werden zu können.
Beispielsweise erkennt Google ebenso, ob die Texte schön geschrieben sind oder ob die Informationen übersichtlich präsentiert werden.

SEO Grundlagen

Es gibt viele verschiedene Faktoren, die Google beim Ranking von Webseiten berücksichtigt.

Die drei wichtigsten sind:

1. Der technische Aufbau der Seite (technisches SEO)

2. Die Optimierung des Inhaltes auf bestimmte Keywords (Onpage-SEO, Content SEO)

3. Die Anzahl der Links, die von anderen Seiten auf unsere verweisen (Offpage-SEO, Linkaufbau)

Der Algorithmus von Google arbeitet aber noch deutlich komplizierter. Er erfasst noch viele weitere Faktoren und lässt sie in die Bewertung mit einfließen.

Nur um ein paar Beispiele zu nennen: das Alter der Domain, die Regelmäßigkeit der Posts oder die Geschwindigkeit des Servers.

Grob lässt sich die Suchmaschinenoptimierung also in diese drei Elemente untergliedern:

1.Technisches SEO

2.On-page SEO / On-site SEO / (Inhalt, Texte auf der Webseite)

3.Off-page SEO / Off-site SEO / (Backlinks, Links von anderen relevanten Seiten)

 

Die wichtigsten Elemente der SEO

Technisches SEO:

Meist werden Onpage SEO und technisches SEO unter einen Kamm geschert. Dies ist grundsätzlich nicht verkehrt, dennoch ist es aber besser, beides zu trennen.

Ich beginne immer mit dem technischen SEO. Hierdurch wird sichergestellt, dass Google die Seite mit dem Algorithmus indexiert und somit die On-Page-SEO-Elemente korrekt interpretiert werden können.

Daher lässt sich das technische SEO eher als das Fundament betrachten, auf dem man dann das Onpage-SEO aufbaut. Erst danach sollte man mit dem Linkbuilding beginnen.

Übrigens gibt es zahlreiche Google SEO Tools, die Auskunft darüber geben, wie hoch die jeweilige Seite vom Algorithmus eingestuft wird.

Möchte man etwa prüfen, wie schnell die Verbindung ist, kann man dieses Programm verwenden: https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/

Dieses Tool informiert neben der Geschwindigkeit auch noch über die Qualität des Aufbaus der Webseite oder wie gut sie auf mobilen Endgeräten angezeigt werden kann. Letzteres ist inzwischen eine Grundvoraussetzung für eine gute Seite.

Immerhin surfen die meisten heutzutage nicht mehr am PC, sondern über das Smartphone.

Ob deine Seite wirklich mobile friendly ist, findest außerdem auch über dieses Tool heraus:

https://www.google.com/webmasters/tools/mobile-friendly

 

Onpage (Content) SEO:

Beim Opage SEO bzw. Onsite SEO geht es um die Optimierung der Inhalte auf der Seite. Dabei müssen folgende Aspekte beachtet werden:

1: Primary keyword

2: Titel der Webseite

3: Website URL

4: Headings: H1,H2

5: Meta Beschreibung

6: Bilder Titel, Alt Text (Bilder SEO)

7: Der Inhalt selbst (Absätze, Ziffern, Text) 

 

Off-Page SEO:

Das Off-Page SEO, auch Off-Site-SEO genannt, bezieht sich auf alle Faktoren, die nicht direkt auf der Webseite zu finden sind, aber dennoch eine Rolle für deren Ranking spielen. Hierunter fallen die folgenden Elemente:

– Wie viele Backlinks verweisen auf unsere Seite?

– Wie hoch werden diese Seiten von Google gerankt?

– Welcher Anchor-Text steht in dem Backlink?

– Wie effektiv ist der Linkaufbau heute?

Generell spielt bei den Backlinks die Häufigkeit eine übergeordnete Rolle.

Je mehr Quellen auf unsere Seite verlinken, desto weiter vorne wird sie auf Google angezeigt.

Festzustellen, wie stark oder schwach die Seite mit dem Backlink eingestuft wird, ist dagegen schon etwas komplizierter. Zum Glück gibt es aber auch hierfür passende Tools. Eines davon nennt sich MOZBar.
Es lässt sich direkt im Browser installieren und schon kannst du die Domain Authority, die Page Authority (DA/PA) und die Anzahl der Backlinks für deine Seite möglichst einfach im Blick behalten.

Du möchtest weitere Infos zum Thema DA/PA? Folge einfach diesen Links:

https://de.onpage.org/wiki/Domain_Authority

https://de.onpage.org/wiki/PageRank

 

Google Ranking

Um die endgültige Platzierung festzulegen, berücksichtigen Google und die meisten anderen Suchmaschinen weit über 100 verschiedene Faktoren.

Leider lassen sich die Unternehmen dabei ungern in die Karten blick. Dadurch sind die genauen Regeln, wonach die Algorithmen arbeiten, streng geheim. Programme, die zumindest etwas mehr Einblick in die Denkweise der Suchmaschinen geben, gibt es dennoch.

Hierunter fällt etwa Google Search Console, das gratis verwendet werden kann. Mit dieser Software lassen sich beispielsweise die letzten 90 Tage genauer analysieren. Und es wird etwa angezeigt, welche Keywords in diesem Zeitraum besonders häufig über die Suchmaschine eingegeben wurden und damit von Relevanz sind.

Google Algorithmus Updates:

Einer der Gründe, weswegen noch niemand die Denkweise des Google-Algorithmus herausgefunden hat, ist, weil er ständig weiterentwickelt wird. So gibt es seit 2000 regelmäßig Updates.

Die wichtigsten der letzten fünf Jahre waren:

– 23. Februar 2016: Adword-Shakeup

Fortan werden Anzeigen auf der rechten Seite ignoriert. Auch können oberhalb der organischen Ebene nur noch vier Anzeigen stehen.

– 26. Oktober 2015: Rankbrain

Damals gab Google bekannt, dass der Algorithmus in Zukunt nicht mehr nach festem Programmcode arbeitete, sondern selbstlernend funktioniert. Die Software ist seitdem imstande, sich eigentständig weiterzuentwickeln.

– 22. April 2015: Mobile Update (Mobilegeddon)

An diesem Tag verkündete Google, dass Webseiten dann bevorzugt behandelt würden, sofern sie für mobile Anwendungen optimiert sind.

– 6. August 2014: HTTPS/SSL Update

Von nun an spielte auch die SSL-Verschlüsselung eine Rolle. Sollte keine vorhanden sein, hat das einen leicht negativen Einfluss auf das Ranking. Allerdings setzte Google das nur schlecht um, weswegen die Auswirkungen widersprüchlich wahrgenommen wurden.

– 20. August 2013: Hummingbird

Dieses Update enthielt eine semantische Suche (semantic Search) und den Operation Knowledge Graph.

– 24. April 2012: Penguin (Pingvin)

Ab diesem Tag werden Seiten bestraft, auf die per Backlink von „schlechten“ Webseiten verwiesen wird. Gerade in der Anfangsphase wurde dieses Update daher auch „Webspam Update“ genannt. Penguin bezieht sich hauptsächlich auf den Bereich Off-Page-Suchmaschinenoptimierung.

– 23. Februar 2011 Panda

Nach diesem Update wurden Seiten bestraft, die sich zu sehr an Keywords orientierten. Wer seine Texte einfach nur mit Keywords vollstopft und dabei die Lesbarkeit und Sinnhaftigkeit außer Augen lässt, muss nun mit Abstufungen rechnen. Dieses Update war eines der wichtigsten. Ihm sollten 20 weitere ähnliche folgen. Panda bezieht sich übrigens auf den Bereich On-Seite-Content-Suchmaschinen-Optimierung.