Image SEO

Image SEO

by zszakal September 27, 2017
Bilder-SEO

Image SEO – Alt tag & title tag optimieren (Bilder SEO)

Bist du Blogger oder schreibst du Artikel für ein Onlinemagazin oder eine Zeitung?
Dann begegnet dir folgende Frage wahrscheinlich täglich:

Soll ich zu meinen Beiträgen ein Bild hinzufügen? 

Die Antwort ist ein klares „Ja“
Schließlich sorgen Bilder dafür, dass die Artikel lebendiger wirken, was einen positiven Beitrag zur SEO leistet. In diesem Post möchte ich erklären, wie man ein Bild  für Google optimiert.

Beispielsweise muss man bei Image SEO darauf achten, die Dateigröße möglichst klein zu halten, da die Nutzer die Bilder so besonders schnell herunterladen können.
Hierfür nutzt man spezielle Tools zur Kompression. Darüber hinaus spielen ebenso der Name der Datei und der Text, der sie beschreibt, eine Rolle.

Verwende Bilder!

Sofern man passende Bilder verwendet, helfen sie dabei, dass die User den Artikel besser verstehen. Immerhin sagt ein Bild mehr als tausend Worte, wobei das Google wohl anders sehen würde.

Dennoch verleihen sie selbst längeren Posts mit bis zu 1000 Wörtern Würze, die das Auge andernfalls langweilen würden.

langeweile-bilder-seo

Sie dienen zudem dazu, die Aussage des Textes zu illustrieren und sie beispielsweise als Diagramm oder Chart darzustellen oder um Social Media Auftritte interessanter zu gestalten.

Der Aufwand ist außerdem nur gering. Man muss schließlich bloß jedem Artikel ein Bild hinzufügen.

Alternativen zu eigenen Aufnahmen

Nicht jeder ist ein geborener Fotograf. Zum Glück gibt es auch Alternativen zu den eigenen Bildern. Es existieren nämlich zahlreiche Seiten, deren Aufnahmen man verwenden kann.

Viele davon sind sogar ohne Copyright und dürfen umsonst genutzt werden.
Hier einige Beispiele:

Flickr.com

Freeimages.com

Pixabay.com

Solche Bilder sind jedoch ein bisschen wie T-Shirts von H&M: Sehr viele nutzen sie. Daher ist es generell besser, eigene Aufnahmen zu verwenden.

Bilder für Google optimieren

Sobald du ein passendes Bild gefunden hast, muss es noch für die Webseite optimiert werden. Wie das geht, erfahren Sie hier:

  • Auswahl des richtigen Dateinamens

Image SEO beginnt mit dem richtigen Dateinamen. Dies ist natürlich die erste Gelegenheit, das Keyword einzubringen.

notre-dame-paris-sunrise-bilder-seo

Zudem ermöglicht das, dass Google weiß, wovon das Bild handelt, ohne es überhaupt erst gesehen zu haben.

Konkret erreicht man das so: Zeigt deine Aufnahme den Sonnenaufgang über dem Notre Dame de Paris, nennst du die Datei nicht etwa DSC9123.jpg. Passender wäre dagegen notre-dame-paris-sunrise.jpg.

Als Hauptkeyword setzt du außerdem Notre Dame, da dies eben das Hauptobjekt ist, das auf dem Bild dargestellt wird. Daher steht diese Bezeichnung auch ganz am Anfang des Dateinamens.

  • Die Bildgröße

Die Geschwindigkeit, in der ein Bild geladen werden kann, ist ein wichtiger Bestandteil von SEO und UX. Je schneller das geht, desto einfacher kann die Seite besucht werden, was ein höheres Ranking bei Google bedingt.

Gerade Bilder spielen hierbei eine besonders wichtige Rolle, da sie teils eben relativ viel Speicherplatz benötigen.
Dies ist selbst dann der Fall, sollte man große Bilder deutlich kleiner darstellen.


Das lässt sich etwa über WordPress einfach realisieren. Das CMS schlägt nämlich gleich mehrere unterschiedliche Größen vor, sobald das Bild hochgeladen wurde.

Allerdings kann dadurch nur das Format angepasst werden und nicht die Dateigröße.
Für Letzteres gibt es jedoch das Plugin WpSmush

  • Möglichst kleine Dateigrößen

Im nächsten Schritt der Bilder SEO soll sichergestellt werden, dass das Bild in der kleinstmöglichen Größe hochgeladen wird.

Von Hand muss man das nicht machen, da entsprechende Tools existieren. Natürlich kannst du dein Bild einfach exportieren und dann erst testen, ob es scharf genug dargestellt wird.
Allerdings empfehle ich vor allem bei Retina und ähnlichen Displays, nur möglichst scharf auflösende Fotos zu verwenden.

Selbst bei solchen Bildern lässt sich die Dateigröße reduzieren, indem man etwa die EXIF Datei entfernt. Möglichst einfach machen Sie das über das Tool ImageOptim oder die Webseiten PunyPNG, JPEGMini, TinyPNG.

  • Alt-Text und Titel

Der Alt-Text (oder Alt Tags) wird einem Bild hinzugefügt, damit die Nutzer wenigstens ihn lesen können, sollte die Datei aus unerfindlichen Gründen nicht angezeigt werden. Oder wie es Wikipedia beschreibt:

„Es gibt zahlreiche Gründe, weswegen das Bild für User unverfügbar ist. Beispielsweise haben die Besucher das Anzeigen von Bildern im Browser deaktiviert oder leiden an einer Sehschwäche und verwenden daher ein spezielles Endgerät. In diesen Fällen ermöglicht es der Alt-Text, dass dennoch keine Funktionen und Informationen verloren gehen.“

Daher solltest du unbedingt einen Alt-Text hinzufügen. Stelle hierbei auch sicher, dass das SEO Keyword enthalten ist und der Text das Bild treffend beschreibt.

Wenn der Cursor der Maus zum Besipiel im Internet Explorer länger über einem Bild verharrt, wir der Alt-Text als Tooltip angezeigt. Chrome stellt dann dagegen den Titel dar. Meist ist der Text für den Titel dem Alt-Text ähnlich. Viele kopieren ihn auch einfach nur.

Aber wozu dient der Titel?

Er kann ausgesprochen nützlich sein, doch sollten hier keine besonders wichtigen Informationen stehen. Stattdessen gibt man über ihn weniger relevante Infos an wie etwa die Bedeutung des Bildes im Kontext oder dessen Stimmung.

XML Image Sitemaps

Fall du als Webentwickler arbeitest, fragst du dich vielleicht, was XML Image Sitemaps bedeutet. Ich nenne es übrigens lieber nur kurz XML Sitemaps. Google drückt sich dazu mehr als eindeutig aus:

Neben dem Beitrag zu SEO und Nutzerfreundlichkeit spielen Bilder außerdem noch bei der Konversion eine wichtige Rolle.

 

Im Großen und Ganzen war es eine kleine und detaillierte Anleitung zu Bilder SEO. Ich hoffe, das ich dir damit helfen konnte.

This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.

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